Versorgung und Entwässerung
Wir alle sitzen hier um uns in der Kommunalpolitik zu engagieren, unser Wissen einzubringen und kluge Entscheidungen für die Stadt und damit für alle Bürgerinnen und Bürger zu treffen.
Wir verstehen es als unsere Aufgabe uns auch in schwierige Projekte einzuarbeiten, Vorlagen zu hinterfragen und unser Fachwissen einzubringen.
Mit Stefan Heinrich haben wir ein Gremienmitglied, das sich besonders im Bauwesen, der Entwässerungsplanung und Versorgungsplanung auskennt und sich die genannten Entwurfsplanungen der PMS genauer anschauen möchte.
In der Vergangenheit sind bei größeren Bauprojekten kostentragende Nachbesserungen entstanden, die möglicherweise vermeidbar gewesen wären. Die Beispiele sind allen Anwesenden bekannt. Daher sollten wir alle dankbar sein, dass es Menschen in unseren Reihen gibt, die ehrenamtlich sehr viel Zeit investieren um sich in Planungen einzuarbeiten, zum Wohle des Projekts. Kostensteigerungen durch Fehlplanungen wollen wir alle vermeiden, dabei kann ein sachverständiger Gesamtblick auf die Entwurfsplanungen helfen.
Diese aufgeblähte Vorgehensweise ist nicht in unserem Interesse gewesen. Vielmehr wollte Stefan Heinrich die Unterlagen lediglich einsehen, das hätte auch vor einer Bau- und Planungsausschusssitzung mit weiteren interessierten Ausschussmitgliedern geschehen können. Hier, Herr Oberbürgermeister, macht der Wille die Musik.
Und jeder und jede hat einen voraussetzungslosen Anspruch auf Informationen, hätten wir besser das Landestransparenzgesetz strapazieren sollen?
Aber jetzt sind wir auf diesem Weg, den uns die Verwaltung vorgegeben hat.
Daher hoffen wir, dass Sie liebe Stadtratskolleginnen und Kollegen unseren Wunsch auf Klarheit in der Sache zugunsten des Projekts unterstützen, der eigentlich auch ihr Wunsch sein sollte.